Schon von Beginn meiner Kanarienzucht wurde mir von meinen Vereinskameraden geraten, Keimfutter bei der Zucht zu verwenden. Warum? Als Antwort wurde mir gegeben, dass Keimfutter gut als Vitamin- und Proteinlieferant wäre und Garant für gesunde Vögel sei und auch die Bruttätigkeit anrege. Doch was ist Keimfutter? Dies ist ein aus gekeimten Körnern hergestelltes Zusatzfutter. Der Handel bietet hier verschiedene Sorten an: Hirse, Weizen, Gerste, Sonnenblumen und vieles anderes mehr.

Anfänglich probierte ich natürlich die unterschiedlichsten Saaten und Methoden der Zubereitung aus. Es gibt im Handel die tollsten Keimapparate zu erwerben. Leider kam ich damit nicht wirklich zurecht.

Dann versuchte ich es mit Nylonstrümpfen, was sich allerdings ein wenig als Sauerei erwies und schließlich blieb ich an ganz profanen Mitteln hängen. Für mich waren dies:

eine Plastikschüssel, ein ganz gewöhnliches Haushaltssieb, eine Plastiktüte sowie das Keimfutter. Hier verwende ich ausschließlich Negersaat. 

  

Wichtig bei der Zubereitung ist vor allem:

  1. Sauberkeit
  2. Die richtige Menge. Ich bereite nur so viel zu, wie ich auch täglich verfüttern kann.
  3. Verdorbenes Keimfutter erkennt man am Geruch, das entsorge ich sofort, da sich hier Pilze gebildet haben könnten.
  4. Zu viel gekeimtes Keimfutter stelle ich in den Kühlschrank

      

Das Keimfutter spüle ich zu Beginn sehr gründlich mit lauwarmem Wasser gründlich aus, um dadurch eventuelle Schmutzpartikel zu lösen. Das Sieb hänge ich in die Plastikschüssel und lasse dann soviel lauwarmes Wasser ein, dass die Negersaat gut bedeckt ist. Dieses bleibt dann ca. 4 bis 5 Stunden stehen.

Nach dieser Zeit spüle ich die Saat wiederum kräftig aus. Wie man sieht, befindet sich in dem zurückbleibenden Wasser sehr viele Rückstände. 

    

Das Keimfutter spüle ich zu Beginn sehr gründlich mit lauwarmem Wasser gründlich aus, um dadurch eventuelle Schmutzpartikel zu lösen. Das Sieb hänge ich in die Plastikschüssel und lasse dann soviel lauwarmes Wasser ein, dass die Negersaat gut bedeckt ist. Dieses bleibt dann ca. 4 bis 5 Stunden stehen.

Nach dieser Zeit spüle ich die Saat wiederum kräftig aus. Wie man sieht, befindet sich in dem zurückbleibenden Wasser sehr viele Rückstände.

Ich schüttle dann das Sieb gut aus und lasse es auch nochmals abtropfen, damit die Körner nicht übermäßig nass sind. Ich hänge das Sieb nun in die ausgespülte Schüssel, bedecke diese mit einer Plastiktüte und stelle das Ganze auf die Fensterbank ins Licht. Schon nach wenigen Stunden, keimt die Saat und eigentlich kann man nach knapp 24 Stunden die Negersaat, die normalerweise recht gut keimt, schon an die Vögel verfüttern.  Pro Vogel rechne ich mit einem Kaffeelöffel. Das Keimfutter mische ich mit Eifutter (CeDe). Sollte es zu trocken sein, füge ich ein wenig Wasser hinzu. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.